Solidaritätsreise 2014

 

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Unsere Solidaritätsreise für Israel nach Israel

03.-09.08.2014 mit unglaublich spannenden Erlebnissen

 

(c) auf alle Bilder und Texte H. Preneux

Als wir am 30.07.14 eine Einladung von den befreundeten "Sächsischen Israelfreunden" bekamen, die uns zu einer Solidaritätsreise nach Israel einluden, hatten meine Frau Angelika und und ich spontan zugesagt. Was aber sollte diese "Solireise" erreichen und beinhalten? Als die ersten Informationen auf unserem Schreibtisch lagen, waren wir angetan von der Menschlichkeit die uns zu den unter Dauerbeschuss aus dem Gazastreifen liegenden Israelis führen sollte. Wir haben im Hotel "Beit Jehuda" in der Hauptstadt Jerusalem Quartier bezogen und starteten von dort aus unsere Besuche.

 

03.08.14

1. Station: Zum Blutspenden. https://www.bild.de/politik/ausland/blut/deutsche-spenden-in-israel-37105480.bild.html

04.08.14

2. Station: Die Knesset. Informationen vom Abgeordneten Ronen Hoffmann Yesh Atid. Aktuelle Sicherheitslage Israels.

(c) auf alle Bilder und Texte H. Preneux

Herr Landau hat Vorfahren, welche in Deutschland lebten, jedoch 1933 vor den Nazis geflüchtet sind. Er war sehr gerührt, dass gerade in der schlechten Zeit für Israel, in der die meisten Reisen abgesagt wurden, eine 51-Köpfige Gruppe Christen nach Israel kommen und zeigen, "wir stehen an eurer Seite".

Aus Dankbarkeit erhielt jeder Teilnehmer eine persönliche Ehrenurkunde.

"Anlässlich Ihres Besuchs in Israel habe ich die Ehre, Sie als wahren Freund des Landes zu würdigen. Wir danken für Ihre Unterstützung und Ihre Solidrität, die wir sehr zu schätzen wissen.  Es ist mir eine Freude, Sie zum Botschafter des guten Willens des israelischen Fremdenverkehrs zu ernennen."

gez. Dr Uzi Landau

 

05.08.2014

Fahrt nach Malkia, Grenze zum Libanon und Gespräche mit den Soldaten. Die Hisbolah schaut direkt ins "Wohnzimmer" des Kibbutz. Aus der jüngsten Erfahrung heraus, achten die Soldaten besonders auf eventuellen Tunnenlbau...

 

Bild rechts: Besuch im Kibbutz Efron beim Vater eines der gefallenen jungen Soldaten. Einer der Drei, die in Gaza in eine Sprengfalle gelaufen waren und getötet wurden. Der Vater, so wie auch die Mutter versicherten, dass sie keinerlei Hass auf die Gaza-Bewohner haben. Ihr Wunsch ist der Frieden. Das Tragische an diesem Fall ist, dass der junge Feldwebel seinen Kollegen untersagte, durch ein Gewächshaus zu laufen und dieses dabei zu zerstören. Sie umgingen dieses und liefen dabei in den Tod.

Der Vater der Familie Elijahu redet zu unserer Gruppe und dankt für die ungewöhnliche Solidarität aus Deutschland.

 

Bilder von links: Kirche der Aramäer in Nahariya, Israel. Der Leiter der Kirche klärte uns über die in Israel gegebene Religionsfreiheit auf. Alle Religionsgemeinschaften, auch der Islam, genießen diese ohne Einschränkung. Er berichtete, wie die aramäischen Christen aus den islamischen Ländern nach Irael fliehen, da sie dort ihres Lebens nicht mehr sicher seien.

Abendessen bei dem Korrespondenten Ulrich W. Sahm. Ulrich erklärt uns, wie die Nachrichten "aufbereitet" werden, die dann über unsere Bildschirme flimmern.

 

06.08.2014

Besuch im Kibbutz Tse´Elim. Einem Kibbutz an der Gazagrenze mit andauerndem Raketenalarm. Den Bewohnern bleiben genau 15 Sekunden um in die Bunker zu kommen. Ein Alptraum der schon acht Jahre anhält.

 

 

Bilder: Leben im Kibbutz unter ständiger Bedrohung. Der schöne Schein trügt. Bild Mitte. Eine verantwortliche "Kindermutter" erklärt uns den Alltag und die Traumatisierung der Kinder.

Weiterfahrt nach Beer´Schewa. Empfang beim stellvertr. Bürgermeister der Stadt im größten Krankenhaus am Ort.

 

Auf der Station. Wir besuchten die verwundeten Soldaten und überbrachten ihnen Genesungswünsche. Das israelische Fernsehen filmte uns bei dieser Geste und sendete davon in den Nachrichten, was sehr ungewöhnlich ist.

 

Auf der Rückfahrt durften wir eine Anlage "Iron Dome", der Raketenabwehr Israels besichtigen. Die junge Armeeangehörige erklärte uns die Wirkungsweise und Steuerung der eisernen Kuppel, auch "Kippart Bar" genannt. Hätte Israel dieses Sythem nicht entwickelt, würden sie mehrere hundert Tote zu zählen haben.

Und hier die Anlage in Aktion

 

07.08.2014

Fahrt zum Kibbutz Magen, unmittelbar an der Gazagrenze.

Bilder: Besprechung mit dem Leiter der Seniorentagesstätte. Die Senioren waren überrascht, eine Gruppe aus Deutschland zu Besuch zu haben und empfingen uns mit großer Herzlichkeit. Kennenlernen mit anschließendem gemeinsammen Mittagessen und Küsschen zum Abschied.

"Was willst du mit dem Schrubber, sprich? Den Bunker säubern, siehst Du nicht?"   Wir besuchten im Moshav Mivtahim, nur 12 Kilometer von der Ägyptischen Grenze entfernt die Bunker und reinigten diese. Das war nur eine Geste die von den Bewohnern richtig verstanden wurde.  Ein Familienvater, Moshe beobachtete unsere Putzgruppe und lud uns spontan in sein Haus ein.  Wir kamen in ein intensives Gespräch über die Lebensbedingungen am Ort. Es stellte sich heraus, dass Moshe der Präsident der International Kapap Association ist und Deutschland regelmäßig besucht.

 

Ein Blick aus dem Fenster und von der Terasse der Wohnung direkt auf den Gazastreifen.    Ein Beobachtungsballon mit hochauflösender Kamera

 


 



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