Israelreise 2013 Teil 3

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Möchten Sie eine Reise nach Israel durchführen? Möchten Sie von erfahrenen Reiseleitern geführt und informiert werden? Dann kontaktieren Sie uns unverbindlich. 2014 werde ich drei Mal Israel und seine schönsten Flecken bereisen. Für den Spätherbst planen wir eine Israeltour für 20 Personen zu den interessantesten Punkten im "Heiligen Land".

Jerusalem, die Heilige Stadt. Westmauer und Tempelberg.  Der Zankapfel: 144.000qm die die ganze Welt in Atem halten.

Sacharia 12, 2 Siehe, ich will Jerusalem zum Taumelbecher zurichten allen Völkern, die umher sind; auch Juda wird's gelten, wenn Jerusalem belagert wird. 3 Zur selben Zeit will ich Jerusalem machen zum Laststein allen Völkern; alle, die ihn wegheben wollen, sollen sich daran zerschneiden; denn es werden sich alle Heiden auf Erden wider sie versammeln. 4 Zu der Zeit, spricht der HERR, will ich alle Rosse scheu und ihren Reitern bange machen; aber über das Haus Juda will ich meine Augen offen haben und alle Rosse der Völker mit Blindheit plagen.

Sach 14, 12 Und dies wird die Plage sein, womit Jehova alle Völker plagen wird, welche gegen Jerusalem Krieg geführt haben: Er wird eines jeden Fleisch verwesen lassen, während erauf seinen Füßen steht, und seine Augen werden verwesen in ihren Höhlen, und seine Zunge wird in seinem Munde verwesen.

Offb 3, 12 Wer überwindet, den werde ich zu einer Säule machen in dem Tempel meines Gottes, und er wird nie mehr hinausgehen; und ich werde auf ihn schreiben den Namen meines Gottes und den Namen der Stadt meines Gottes, des neuen Jerusalem, das aus dem Himmel herniederkommt von meinem Gott, und meinen neuen Namen.

Alle Bilder eigen. © Henry Preneux 

Der Felsendom der Muslime steht auf dem heiligsten Platz der Juden, dort wo laut Bibel der 3.Tempel errichtet werden wird. Schabbaterwartung am Freitag-Abend, Gebet an der Westmauer. Bild oben Mitte: Zutritt für Juden verboten

Die Grabeskirche, gefüllt mit Besuchern.     Eine Messe wird gelesen.  
Im Hintergrund, Brückenpfeiler der Straßenbahnbrücke  Ein Blick von der Mauer   
Die Nationalbibliothek innen,   voll mit unschätzbaren Zeugen der Vergangenheit  Originale  Qumranschriften, wie gefunden.

Jerusalem zur Zeit des 2. Tempels, Miniatur vor der Zerstörung durch die Römer auf dem Gelände der Nationalbibliothek

Eines der vielen Gräberfelder im Kidrontal.  Der Weg zur Knesset
Die Menora, ein Geschenk der Briten an Israel    Erinnerung an die Islamische Besatzung Jerusalems Spielende jüdisch-orthodoxe Kinderchen

Jerusalem modern, mit einer Straßenbahnlinie. Möchten Sie mitfahren? Dann klicken Sie auf das Bild

Erinnerung an die Islamische Besatzung Jerusalems Spielende jüdisch-orthodoxe Kinderchen
Menora, Vorplatz zur Westmauer, die unter David gebaut wurde  Hotelpool      Ein Blick von der "Mauer" mit traumhafter Aussicht

 

 

Bild links: Der steil abfallende Weg zum Kidrontal und zum Garten Gethsemane. Achtung Autoverkehr. Bild mitte: Vorbei an der Russisch Orthodoxen Maria-Magdalenen-Kirche, erbaut 1885 Bild rechts: Ein Zankapfel zwischen Juden und Moslems. Diese Treppe ist laut Bauaufsichtsbehörde einsturzgefährdet. Die Israelis wollen sie stabilisieren, die Moslems vermuten dahinter ein Attentat auf "ihre Heiligtümer" und verweigern die Restauration.

Das Löwentor in der Stadtmauer und seine Geschichte    Hier gut zu sehen, zwei von vier Löwen am Tor   Der restaurierte Erker über dem Tor

Bild links: Das Zionstor "blutet" heute noch. Es war heiß umkämft, was an den unzähligen Einschusslöchern gut zu sehen ist. Wer zum ersten Mal das Zionstor (hebr. Scha'ar Zion) sieht, ist erschrocken über seine unzähligen Einschussnarben, die immer noch zu "bluten" scheinen. Sie stammen aus vielen Kriegen , die meisten davon jedoch aus der Zeit von 1948 bis 1967. Das Zionstor wurde zwischen 1537 und 1546 n.Chr. von Sultan Suleiman erbaut. Auf dem Grundriss der herodianischen Mauer ließ er Jerusalems Stadtmauer errichten. Nur im Süden verkürzte er die Stadt. Daher liegt der Abendmahlssaal, der zur Zeit Jesu innerhalb der Stadt lag, heute außerhalb der Stadtmauer. Unter dem Abendmahlssaal liegt das vermeintliche "Davidsgrab", daher nennen die Araber das Zionstor Bab en- Nebi Daud, "Tor des Propheten David". Viele fragen sich ferner, wie es kommt, dass der Zionsberg nicht auf dem Tempelberg liegt.

Ursprünglich hieß die von David eroberte Jebusiterfestung, in der er als König residierte, "Zion". Nachdem König Salomon den Tempel errichtet hatte, wanderte der Begriff "Zion" von dem Ort der irdischen Hoheit zum Sitz der geistlichen Hoheit, zum Moria-Tempelberg, hinauf. Nach der Zerstörung des Tempels (70 n.Chr.) verlagerte er sich zum heutigen Zionsberg, denn dort lebten die Urchristen, die sich als "Steine des lebendigen Tempels" betrachteten. Deshalb wurde die Synagoge unter dem Abendmahlssaal als erste juden­ christliche Synagoge aus den Steinen des zerstörten Tempels erbaut. Auf dem Zionsberg fand man auch das Zeichen der Jerusalemer Urchristen, auf dem sich der jüdische Tempelleuchter und der Ichthys-Fisch, das Erkennungszeichen der hellenistischen Christen, zum Davidstern vereinen.

Bild Mitte und rechts: Das Goldene Tor: Auf Hebräisch heißt das Goldene Tor Scha'ar HaRachamim - "Tor der Barmherzigkeit", weil man durch dieses Tor zum Tempel, in die Gegenwart Gottes kam, der seinem Volk Barmherzigkeit erweist. Die Araber nennen es Bab el-Tobe — "Tor der Reue". Vor dem Goldenen Tor befindet sich ein moslemischer Friedhof. Erstens wollen die Moslems damit verhindern, dass der Messias am Ende der Tage durch dieses Tor in Jerusalem einzieht, denn als jüdischer Hohepriester darf er keinen Friedhof betreten und zweitens ruhen hier die Moslems, die am Jüngsten Tag den gefährlichen Gang über das Schwert Mohammeds, das — ihrer Legende nach — über dem Kidrontal liegen soll, vermeiden wollen. Zu biblischer Zeit führte vom Allerheiligsten des Tem pels aus geradlinig ein Priesterweg durch das Goldene Tor hindurch zur Spitze des Ölbergs, wo alljährlich am Vorabend des Versöhnungstages die rote Kuh geopfert wurde, deren Asche der Entsündigung diente (4. Mose 19). Durch dieses Tor zog Christus in Jerusalem ein und von der Stelle des Entsündigungsaltares auf dem Ölberg fuhr er gen Himmel. Daher errichteten die ersten Christen dort eine achteckige Himmelfahrtskirche, die später von den Moslems in eine Moschee umgewandelt wurde. Bild rechts: Stadtmauer mit dem zugemauerten Goldenen Tor, es "spitzt" die Kuppel des Felsendomes hervor. Weitere Ausführungen zum Damaskustor, Herodestor, Misttor, Neues Tor, Jaffator folgen.

BarMitzwa

Eine Bar Mitzwa-Feier an der Gebetsmauer. Im Alter von 13 J und mind. 1 Tag sind die Knaben voll Religionsmündig. Die Knaben dürfen dann in den Versammlungen aus der Torah lesen. Die Mädchen schon mit 12 J.

Die erste Erwähnung "Jeru Salem" in der Bibel 

In 1. Mose 14, 18 lesen wir: Aber Melchisedeck, der König von Salem trug Brot und Wein hervor. Und er war ein Priester Gottes, des Höchsten. "El Elyon"

Salem, was ist Salem? Jeru Salem, Stadt des Friedens. Salem heißt einfach Frieden. Jerusalem heißt "Friedensbringung".

Im Psalm 76,3 wird ausdrücklich Jerusalem als Salem bezeichnet.

Jerusalem war schon in der Antike die Hauptstadt Israels, sie wurde im Jahre 1004 v. Chr. von König David dazu ernannt. Jerusalem war dagegen niemals Reichs-

oder Provinzhauptstadt eines moslemischen Staates.

Die erste Volkszählung der Neuzeit zeigt, dass die Juden in Jerusalem bereits 1844 die stärkste homogene Bevölkerungsgruppe bildeten und Historiker belegen anhand archäologischer Funde und Schriften aus der Zeit zwischen 70 und 1844 n. Chr., dass Jerusalem, mit Ausnahme der hadrianischen Römerzeit (2. Jh.), immer eine mehrheitlich jüdische Bevölkerung hatte.

Juden

 

Moslems

 

Christen

 

1844

 

7.120

 

5.000

 

3.390

 

1876

 

12.000

 

7.560

 

5.470

 

1896

 

28.112

 

8.560

 

8.748

 

1922

 

33.971

 

13.413

 

14.699

 

1931

 

51.222

 

19.894

 

19.335

 

 

Türkische Zählung

Terra-Sancta-Zählung

Palästinens. Kalender

brit. Mandatszählung

Palästinens. Zählung

Muslime sagen:

In Jerusalem stand nie ein jüdischer Tempel und in Jerusalem ist kein einziger archäologischer Stein jüdischen Ursprungs, sondern alles ist islamischer Herkunft.

Die Tatsache ist:

Die islamische Religion entstand im Jahre 622 nach Chr. König Davids Hauptstadtgründung und König Salomons Tempel aber stammen aus der Zeit um 1000 vor Chr. Wie kann man dann behaupten, dass alle archäologischen Funde in Jerusalem islamischer Herkunft seien? Um alle Spuren jüdischer Herkunft Jerusalems und des Tempelplatzes auszulöschen, vernichteten die Moslems 1999 über 18.000 qbm archäologische Substanz vom Tempelplatz, die auf den jüdischen Besitzer dieses Platzes hinwies. Israelische wie auch internationale Archäologen und Vertreter der Vereinigung zum Schutz des Weltkulturerbes protestierten dagegen bei dem damaligen israelischen Regierungschef Ehud Barak. Er jedoch wollte sich nicht einmischen, um die Friedensverhandlungen mit den Palästinensern nicht zu stören. So wurden 2000-3000 Jahre alte Werte vernichtet, nur damit die Moslems heute sagen können, dass auf dem Tempelplatz und in Jerusalem kein einziger Stein jüdischer Herkunft sei.

 

Die Tore Jerusalems

Die Bibel spricht von zwölf Toren.

Wir sehen heute acht Tore und kennen deren interessante geschichtliche Bedeutung

Zionstor:

Jerusalems Anfang und Erwählung   

Misttor:

Jerusalem — die Sehnsucht der Juden   

Neues Tor:

Jerusalem — die Wiege der Christenheit   

Damaskustor:

Jerusalem und die Palästinenser   

Herodestor:

Jerusalem unterm Halbmond

Löwentor:

Jerusalem - wieder in Israels Händen

Jaffator:

Jerusalem — Stadt der Pilger   

Goldenes Tor:

Jerusalem - Stadt des Messias

Jerusalem wurde in seiner Geschichte von jeder größeren Militärmacht umkämpft.

Von den Babyloniern, den Medern, den Persern, Alexander d. Gr. 333 v.Ch, Ägypter, Syrer, Römer, 638 n. Ch. von den Mohammedanern, von den Kreuzzüglern, von den Osmanen die 400 Jahre bis 1917 das Land besetzten. Und dann?

1. Chronik22
1 Und David sprach: Dieses hier soll das Haus Jehovas Gottes sein, und dies der Altar zum Brandopfer für Israel.
2 Und David befahl, daß man die Fremdlinge versammeln solle, die im Lande Israel waren; und er stellte sie an als Steinhauer, um Quadersteine für den Bau des Hauses Gottes

zu  hauen.
3 Und David bereitete Eisen in Menge für die Nägel zu den Torflügeln und für die Klammern; und Erz in Menge, es war nicht zu wägen;
4 und Cedernholz ohne Zahl; denn die Zidonier und die Tyrer brachten Cedernholz in Menge zu David.
5 Und David sprach: Salomo, mein Sohn, ist noch jung und zart; und das Haus, das dem Jehova zu erbauen ist, soll überaus groß werden, zum Namen und zum Ruhm in allen Ländern: so will ich denn das Nötige für ihn bereiten. Und so bereitete David viel Vorrat vor seinem Tode.
6 Und er rief seinen Sohn Salomo und gebot ihm, Jehova, dem Gott Israels, ein Haus zu bauen.
7 Und David sprach zu Salomo: Mein Sohn! Ich selbst hatte in meinem Herzen, dem Namen Jehovas, meines Gottes, ein Haus zu bauen.
8 Aber das Wort Jehovas geschah zu mir, indem er sprach: Du hast Blut in Menge vergossen und große Kriege geführt; du sollst meinem Namen kein Haus bauen, denn viel Blut hast du vor mir zur Erde vergossen.
9 Siehe, ein Sohn wird dir geboren werden, der wird ein Mann der Ruhe sein, und ich werde ihm Ruhe schaffen vor allen seinen Feinden ringsum. Denn Salomo wird sein Name sein, und Frieden und Ruhe werde ich Israel geben in seinen Tagen.
10 Der wird meinem Namen ein Haus bauen; und er soll mir Sohn, und ich will ihm Vater sein; und ich werde den Thron seines Königtums über Israel befestigen auf ewig. -
11 Nun, mein Sohn, Jehova sei mit dir, daß es dir gelinge, und das Haus Jehovas, deines Gottes, bauest, so wie er von dir geredet hat!
12 Nur gebe dir Jehova Einsicht und Verstand, und er bestelle dich über Israel, und zwar um das Gesetz Jehovas, deines Gottes, zu beobachten!
13 Dann wird es dir gelingen, wenn du darauf achtest, die Satzungen und die Rechte zu tun, welche Jehova dem Mose für Israel geboten hat. Sei stark und mutig, fürchte dich nicht und erschrick nicht!
14 Und siehe, in meiner Mühsal habe ich für das Haus Jehovas 100.000 Talente Gold und 1.000.000 Talente Silber bereitet; und das Erz und das Eisen ist nicht zu wägen, denn es ist in Menge vorhanden; auch Holz und Steine habe ich bereitet, und du wirst noch mehr hin
15 Und Werkleute sind bei dir in Menge: Steinhauer und Arbeiter in Stein und Holz, und allerlei Verständige in allerlei Arbeit;
16 das Gold, das Silber und das Erz und das Eisen ist nicht zu zählen. Mache dich auf und handle; und Jehova sei mit dir!
17 Und David gebot allen Obersten Israels, seinem Sohne Salomo beizustehen:
18 Ist nicht Jehova, euer Gott, mit euch, und hat er euch nicht Ruhe geschafft ringsumher? Denn er hat die Bewohner des Landes in meine Hand gegeben, und das Land ist unterjocht vor Jehova und vor seinem Volke.
19 Richtet nun euer Herz und eure Seele darauf, Jehova, euren Gott, zu suchen; und machet euch auf und bauet das Heiligtum Jehovas Gottes, daß ihr die Lade des Bundes Jehovas und die Geräte des Heiligtums Gottes in das Haus bringet, welches dem Namen Jehovas gebaut werden soll.

 



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